Die 9 Generationen auf einen Blick
| Generation | Region | Pokédex | Neue | Jahr | Starter |
|---|---|---|---|---|---|
| Generation 1 | Kanto | 1-151 | 151 | 1996 | Bisasam, Glumanda, Schiggy |
| Generation 2 | Johto | 152-251 | 100 | 1999 | Endivie, Feurigel, Karnimani |
| Generation 3 | Hoenn | 252-386 | 135 | 2002 | Geckarbor, Flemmli, Hydropi |
| Generation 4 | Sinnoh | 387-493 | 107 | 2006 | Chelast, Panflam, Plinfa |
| Generation 5 | Einall | 494-649 | 156 | 2010 | Serpifeu, Floink, Ottaro |
| Generation 6 | Kalos | 650-721 | 72 | 2013 | Igamaro, Fynx, Froxy |
| Generation 7 | Alola | 722-809 | 88 | 2016 | Bauz, Flamiau, Robball |
| Generation 8 | Galar | 810-905 | 96 | 2019 | Chimpep, Hopplo, Memmeon |
| Generation 9 | Paldea | 906-1025 | 120 | 2022 | Felori, Krokel, Kwaks |
Was ist eine Pokémon-Generation?
Eine Generation fasst die Hauptspiele zusammen, die auf derselben technischen Basis erschienen sind und dieselben Neuerungen teilen: neue Pokémon, eine neue Region, neue Kampf- oder Zuchtmechaniken. Heute gibt es neun Generationen, gekennzeichnet mit den römischen Ziffern I bis IX.
Jede Generation fügt dem National-Pokédex einen Block aufeinanderfolgender Nummern hinzu. Die ersten 151 Pokémon gehören zur Generation I, die nächsten zur Generation II und so weiter. Diese durchgehende Nummerierung ist das Rückgrat der ganzen Reihe: Eine einmal vergebene nationale Nummer ändert sich nie mehr.
Regionalformen, Mega-Entwicklungen und andere Varianten erzeugen keine neuen nationalen Nummern: Sie hängen an der Ursprungsart. Das ist ein wichtiger Unterschied, wenn du aus einer Nummer auf die Generation schließen willst. Die Grundlagen dazu, was ein Pokémon überhaupt ist, findest du im Guide Pokémon.
Generation I: Kanto, das Fundament
Die erste Generation spielt in der Region Kanto und umfasst die Pokémon 001 bis 151. Die Starter sind Bisasam, Glumanda und Schiggy. Hier beginnt alles: Es gab 15 Typen (der Typ Psycho dominierte, die Typen Unlicht und Stahl existierten noch nicht).
Die Grundmechaniken werden festgelegt: Fangen mit Pokébällen, rundenbasierte Kämpfe, Level-Aufstiege, Entwicklungen und der allererste Pokédex. Der Begriff des legendären Pokémon entsteht mit den legendären Vögeln und Mewtu, dazu kommt das mysteriöse Mew.
Diese Generation ist die absolute Referenz: Viele Quiz und viele Spieler kennen Kanto auswendig, weshalb sie oft der Einstieg ist, um die Pokédex-Nummern zu lernen.
Generation II: Johto, Zucht und neue Typen
Die zweite Generation führt die Region Johto ein (Pokémon 152 bis 251), mit den Startern Endivie, Feurigel und Karnimani. Es ist eine Generation voller Neuerungen, die bis heute tragen.
- Ein Tag-Nacht-Wechsel dank interner Uhr, der manche Begegnungen und Entwicklungen beeinflusst.
- Zucht und Eier in der Pension, was eine ganze Spielebene rund um die Fortpflanzung eröffnet.
- Getragene Items, mit denen ein Pokémon einen Gegenstand in den Kampf mitnimmt.
- Zwei neue Typen: Unlicht und Stahl, unter anderem eingeführt, um die Vormacht des Typs Psycho auszugleichen.
- Die Shiny-Pokémon, extrem seltene Farbvarianten.
Johto führt am Ende des Spiels weiter nach Kanto, was es zu einem der großzügigsten Abenteuer der Reihe macht.
Generation III: Hoenn, Fähigkeiten und Wesen
Die dritte Generation bringt uns nach Hoenn (Pokémon 252 bis 386), mit Geckarbor, Flemmli und Hydropi als Startern. Auf neuer Hardware liefert sie Systeme, die bis heute die strategische Tiefe bestimmen.
- Die Fähigkeiten: Jede Art besitzt eine oder mehrere Fähigkeiten mit passiven Effekten im Kampf.
- Die Wesen, die steuern, wie die Statuswerte eines Pokémon wachsen.
- Die Pokémon-Wettbewerbe, eine parallele Beschäftigung, bei der Schönheit und Stil zählen statt Kämpfe.
- Die Doppelkämpfe werden zu einem wichtigen Format.
Hoenn führt außerdem das legendäre Duo Groudon und Kyogre samt Rayquaza ein, rund um eine Geschichte über Land und Meer.
Generation IV: Sinnoh, der Physisch/Speziell-Split
Die vierte Generation spielt in Sinnoh (Pokémon 387 bis 493), mit Chelast, Panflam und Plinfa. Ihre wichtigste Änderung fällt auf den ersten Blick gar nicht auf, ist aber grundlegend.
Vor der Generation IV hing es vom Typ ab, ob eine Attacke physisch oder speziell war. Von da an entscheidet die Attacke selbst darüber. Diese Reform, bekannt als Physisch/Speziell-Split, hat den Teambau umgekrempelt und Pokémon spielbar gemacht, die bis dahin sehr eingeschränkt waren.
Sinnoh ergänzt außerdem zahlreiche Entwicklungen und Vorentwicklungen älterer Pokémon (etwa Entwicklungen von Arten aus Kanto und Johto) und wertet damit die Geschöpfe früherer Generationen neu auf. Die Legendären Dialga, Palkia und später Giratina tragen eine Geschichte über Zeit, Raum und Dimensionen.
Generation V: Einall, animierte Sprites und Neuanfang
Die fünfte Generation spielt in Einall (Pokémon 494 bis 649), mit Serpifeu, Floink und Ottaro. Sie fällt durch eine mutige Entscheidung auf: Im ersten Teil des Abenteuers tauchen ausschließlich brandneue Arten auf, was ein echtes Entdeckergefühl erzeugt.
Technisch ist es die Generation der animierten Sprites: Zum ersten Mal sind die Pokémon im Kampf ständig in Bewegung, was den Duellen viel Leben einhaucht. Einall bringt zudem den größten Schwung neuer Pokémon der ganzen Reihe und mit einem zweiten Spielepaar eine direkte Fortsetzung.
Diese Generation wird oft für ihre ehrgeizigere Handlung und ihr Tempo gelobt. Sie zeigt den Willen, die Formel zu modernisieren, ohne die Grundlagen aufzugeben.
Generation VI: Kalos, 3D und der Typ Fee
Die sechste Generation kommt in Kalos an (Pokémon 650 bis 721), mit Igamaro, Fynx und Froxy. Sie ist ein optischer und mechanischer Wendepunkt.
- Der Wechsel zu 3D: 3D-Modelle für die Pokémon und die Kämpfe, die Sprites bleiben zurück.
- Die Einführung des Typs Fee, des achtzehnten und bis heute jüngsten Typs, unter anderem geschaffen, um die Macht des Typs Drache einzudämmen.
- Die Mega-Entwicklungen: eine zeitweilige Verwandlung im Kampf, die ein Pokémon verstärkt und manchmal seine Fähigkeiten oder Typen ändert.
Der Typ Fee hat die gesamte Typentabelle neu austariert. Wie diese Beziehungen funktionieren, erklärt der Guide Typen mit den Stärken und Schwächen jedes Typs.
Generation VII: Alola, Regionalformen und Z-Attacken
Die siebte Generation erkundet Alola (Pokémon 722 bis 809), eine von Hawaii inspirierte Inselgruppe, mit Bauz, Flamiau und Robball. Sie rüttelt an der klassischen Struktur des Abenteuers.
- Die Regionalformen: Bekannte Pokémon bekommen eine Variante, die es nur in dieser Region gibt, mit neuem Aussehen und oft neuen Typen (die Alola-Formen sind die ersten ihrer Art).
- Die Z-Attacken: extrem starke Angriffe, einmal pro Kampf einsetzbar, ausgelöst durch ein besonderes Item.
- Die klassischen Arenen weichen den Inselprüfungen, was den Spielfortschritt auffrischt.
Die Regionalformen sind eine große Neuerung, weil sie bestehende Arten bereichern, ohne neue nationale Nummern zu erzeugen. Für die Quiz ist das ein entscheidender Punkt.
Generation VIII: Galar, Dynamax und Gigadynamax
Die achte Generation spielt in Galar (Pokémon 810 bis 905), einer vom Vereinigten Königreich inspirierten Region, mit Chimpep, Hopplo und Memmeon. Es ist die erste Hauptgeneration auf einer Hybridkonsole für Fernseher und für unterwegs.
Ihre Vorzeigemechanik ist Dynamax: Für einige Runden wird ein Pokémon an bestimmten Orten riesig, und seine Attacken werden zu wuchtigen Dyna-Attacken. Manche Arten beherrschen zusätzlich Gigadynamax, eine Riesenform mit eigenem Aussehen und einer besonderen Attacke.
Galar führt außerdem die kooperativen Dyna-Raids und mit der Naturzone ein großes halboffenes Gebiet ein, das den nächsten Schritt der Reihe hin zu mehr Freiheit beim Erkunden ankündigt.
Generation IX: Paldea, Terakristallisierung und offene Welt
Die neunte Generation bringt uns nach Paldea (Pokémon 906 und aufwärts), mit Felori, Krokel und Kwaks. Sie geht den vollen Schritt in die offene Welt: Du erkundest die Region frei, ohne vorgegebene Reihenfolge für die Hauptziele.
Ihre Kennzeichen-Mechanik ist die Terakristallisierung: Im Kampf überzieht sich ein Pokémon mit Kristallen und nimmt einen Tera-Typ an, der zu einem seiner Typen passen oder völlig anders ausfallen kann. Das eröffnet ganz neue strategische Möglichkeiten, denn ein Pokémon kann so zum Beispiel seine Schwächen wechseln und den Gegner überraschen.
Paldea bietet außerdem drei ineinander verwobene Handlungsstränge und legt viel Gewicht auf das gemeinsame Online-Spiel, was die Richtung hin zu offeneren und geselligeren Abenteuern bestätigt.
National-Pokédex gegen regionalen Pokédex
Es gibt zwei Arten, Pokémon zu nummerieren, und sie zu verwechseln ist ein Klassiker unter den Fehlern.
- Der National-Pokédex gibt jeder Art eine einmalige, endgültige Nummer, in der Reihenfolge, in der die Generationen erschienen sind. Bisasam ist immer die Nummer 001.
- Der regionale Pokédex nummeriert die Pokémon einer bestimmten Region neu und beginnt dabei oft mit den örtlichen Startern. Dasselbe Pokémon kann also in jedem Spiel eine andere regionale Nummer haben.
Wenn ein Quiz eine Pokédex-Nummer nennt, ist fast immer die nationale gemeint. Sie ist es, mit der du ein Pokémon sofort seiner Generation zuordnest.
Warum die Pokédex-Nummer in den Quiz hilft
Die nationale Nummer ist ein starker Hinweis, weil in ihr die Generation steckt. Kennst du die Grenzen der einzelnen Blöcke (151, 251, 386 und so weiter), verrät dir eine Nummer sofort Epoche, Region und Stil des gesuchten Pokémon.
Im Pokémon-Wordle lenkt dich das Wissen, dass ein Pokémon aus einer jüngeren Generation stammt, zu längeren Namen oder anderen Klängen. Im Pokédex-Quiz spart dir die sichere Kenntnis der Nummernfolge wertvolle Zeit beim Erkennen und Sortieren der Arten.
Die Tabelle unten gibt die genauen Bereiche jeder Generation an: ein idealer Spickzettel, den du dir nach und nach einprägst, um in den Ranglisten zu klettern.